Haare pflegen – Pflegeroutinen für gesundes und volles Haar

Haare werden jeden Tag Strapazen ausgesetzt. Deswegen solltest du dein Haar einer regelmäßigen Pflege unterziehen. So kannst du deinem Haar helfen, sich wieder schnell zu regenerieren beziehungsweise gar nicht erst kaputt zugehen. Gerade lange Haare neigen dazu, Spliss zu erzeugen. Es gibt mittlerweile viele Hausmittel und jede Menge Pflegeprodukte, die zur Gesundheit der Haare effektiv beitragen. Aber was genau hilft eigentlich bei trockenem und strapaziertem Haar? Hier geben wir dir einige Pflegetipps an die Hand, damit du dein Haar vor diversen Einflüssen schützen kannst.

Trockenes Haar – So pflegst du die Haare richtig

Damit sich trockenes Haar regenerieren kann, musst du es richtig pflegen und behandeln. Feuchtigkeit spendende Stoffe sind wichtig. Sie legen sich wie ein Pflegefilm um das Haar. Pflanzenöle oder Wachse sind gute feuchtigkeitsspendende Mittel. Wichtig ist übrigens auch:

  • Conditioner in nasses Haar auftragen und auswaschen – Haare lassen sich dann leichter kämmen
  • Nasses Haar ist anfällig für Spliss – daher vorsichtig durchkämmen

Verschiedene Pflegemittel wie Pflegesprays (die im Haar verbleiben können) für leichte Kämmbarkeit und Haaröle sind empfehlenswert. Doch manchmal ist weniger mehr. Denn zu viel Haarpflege kann das Haar zusätzlich negativ belasten. Nach dem Auftragen von Conditioner, Haarkuren oder Shampoo ist ein gründliches Auswaschen angesagt. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Leave-In Produktes nach der Haarwäsche.

Strapaziertes Haar richtig pflegen

Es wird davon ausgegangen, dass strapaziertes Haar durch trockene Haare entsteht. Wichtig ist bei der Pflege darauf zu achten, dass spezielle Wirkstoffe enthalten sind, die die porösen Stellen und Schäden punktgenau regenerieren. Kaufst du Pflegeprodukte und Shampoos, so solltest du speziell auf Produkte zugreifen, die für strapazierte Haare gedacht sind. Denn diese Pflegeprodukte enthalten Repair-Substanzen, die dein Haar von innen her wieder aufbauen. Panthenol, Keratin oder Öle sind wichtig, damit sich das Haar schnell wieder erholen kann. Du solltest die Haare vor Umwelteinflüssen nach der Haarwäsche schützen. Am besten trägst du Conditioner zur Versiegelung auf. Darauf solltest du auch noch achten:

  • Gelegentliche Föhnpausen einlegen
  • Hin und wieder auf das Glätteisen verzichten
  • Haargummis aus Metall verbannen

Damit das Haar nicht jeden Tag an denselben Stellen strapaziert wird, solltest du täglich die Frisur ändern. So kommt Abwechslung ins Spiel und vor allem kann sich das Haar doch ein wenig erholen.

Fettiges Haar pflegen – So geht es

Auch fettiges Haar muss ordentlich gepflegt werden, um es schön aussehen zu lassen. Wichtig hierbei ist es, die Haare gründlich zu reinigen. Überschüssiges Fett und Talg müssen entfernt werden. Doch das Haarshampoo sollte auch nicht zu aggressiv sein. Denn die Haarspitzen sind meistens auch bei fettigen Haaren eher trocken. Im Internet und Handel gibt es entsprechende Pflegeprodukte, die genau für diesen Haartyp gemacht sind. Bei solchen milden Shampoos ist die Haarwäsche kein Problem. Es ist auch wichtig, dass du gelegentlich die fettigen Strähnen mit einer Haarkur oder Spülung verwöhnst. Das sollte nun nicht ständig durchgeführt werden, aber gelegentlich. Hierbei ist es sinnvoll, dass die Kuren nicht direkt mit der Kopfhaut in Verbindung kommen.

Wichtige Hinweise für die Pflege

Um das strapazierte und trockene Haar wieder in Schuss zu bekommen, solltest du anfangs die porösen Stellen der Haare mit Pflegeprodukten für strapaziertes Haar reparieren. Doch du solltest dir im Klaren sein, dass die Haare nicht gleich nach der ersten Anwendung wieder gesund sind. Sind nur leichte Schäden vorhanden, so wird meistens nach fünf Anwendungen eine Besserung zu sehen sein. Bei schlimmeren Schäden kann es unter Umständen länger dauern. Sobald das Haar wieder repariert ist, kann auf Shampoo für trockenes Haar wieder umgestiegen werden.

Gute Hausmittel für schöneres Haar

Wer unter trockenem Haar leidet, der kann mit verschiedenen Ölen wie Olivenöl oder Arganöl Abhilfe schaffen. Die Öle dienen als Feuchtigkeitsspender und Pflegemittel. Außerdem bilden sie eine Art Schutzschicht um das Haar. Eine einfache und schnelle Kur mit Kokosöl kann beispielsweise wie folgt ablaufen:

  • Drei EL Kokosöl im Wasserbad schmelzen
  • Rohes Ei im Wasserbad mit geschmolzenem Kokosöl verrühren
  • Gemisch auf das Haar auftragen und 30 Minuten einwirken lassen
  • Nun noch mit lauwarmem Wasser und mildem Shampoo auswaschen

Die Dinge solltest du bei der Haarpflege vermeiden   

Nasses Haar (ob kräftig oder fein) ist besonders empfindlich. Deswegen ist es wichtig, nach dem Waschen vorsichtig mit dem Haar umzugehen. Du solltest beim Kämmen nicht an den Haaren ziehen. Gerade wenn man es eilig hat, macht man immer wieder diesen Fehler. Stattdessen solltest du dem Haar einen kalten Guss gönnen. Du kannst auch eine Essigspülung vornehmen. Durch diese Varianten reagiert das Haar nicht ganz so sensibel. Übrigens solltest du dein Haar vor zu viel UV-Einwirkung schützen. Du könntest einen UV-Schutz auftragen oder eine Kopfbedeckung tragen.

Kleiner Tipp am Rande: Heißes Föhnen ist ebenfalls gibt für die Haare. Lasse die Haare lieber einmal an der Luft trocknen. Das tut den Haaren gut.

Weiterführende Informationen und Tipps: