Hair-Rebonding - eine neue Möglichkeit, die Haare zu glätten

Hair-Rebonding – eine neue Möglichkeit, die Haare zu glätten

Hair-Rebonding

Nicht jede Frau ist mit natürlich krausen Haare oder Locken glücklich. Viele möchten die Haare glatt tragen, um so mehr Möglichkeiten zu haben, die Haare zu frisieren. In der Regel hilft das Glätteisen, die krausen oder lockigen Haare zu glätten. Mit Hair-Rebonding gibt es jetzt eine weitere Option, Haare zu glätten. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Hair-Rebonding und für wen ist es geeignet? Wie viel kostet Hair-Rebonding und gibt es vielleicht auch Nachteile?

Was genau ist Hair-Rebonding?


Beim Hair-Rebonding handelt es sich um eine Mischung aus einer Glättung der Haare mit chemischen Mitteln und einer Behandlung mit Keratin. Im Fokus stehen dabei die Verbindungen von einzelnen Aminosäuren, die für die Struktur der Haare verantwortlich sind. Das Hair-Rebonding trennt dabei die Aminosäuren auf und baut sie anschließend als eine neue, glatte Struktur wieder auf. Dann folgt der zweite Teil der Behandlung, bei dem ein Keratin-Shake auf das Haar kommt. Den Abschluss der Behandlung bildet anschließend das Glätteisen aus Keramik, das den Shake aus Keratin erhitzt. Der Effekt? Auch stärkere Haare sind dauerhaft glatt und lassen sich einfacher frisieren.

Hat die Behandlung auch Nachteile?

Immer wenn Chemie ins Spiel kommt, ist das nicht so gut für die Haare. Sie trocknen schneller aus, zudem wirkt sich zu viel Chemie gesundheitsschädigend aus. Das ist vor allem bei den Frauen der Fall, deren Haare sehr fein, stark strapaziert oder blondiert sind. Hair-Rebonding ist in diesen Fällen nicht möglich. In den ersten Monaten nach der Behandlung sind zudem einige Dinge verboten. Dazu gehört es, Haargummis oder Spangen im Haar zu tragen und sich die Haare zu färben. Zudem können große Hitze und Regen den behandelten Haaren schaden. Die Spitzen müssen alle sechs bis maximal acht Wochen einen Schnitt bekommen und für die Pflege der empfindlichen Kopfhaut kommt nur ein sehr mildes Shampoo infrage. Hair-Rebonding bedeutet, dass sich die Struktur der Haare auf lange Zeit komplett verändert. Das sollte jedem bewusst sein, der diese Behandlung machen lässt.

Die Alternative: eine Keratin-Glättung

Die Haare bestehen in der Hauptsache aus Keratin, einem besonderen Eiweiß-Protein. Das hat die Aufgabe, in die äußere Schicht der Hautschuppen einzudringen, um sich dann wie eine Art Schutzfilm um die Haare zu legen. Das Eiweiß-Protein hat zudem die Fähigkeit, die Haare zu glätten. Eine gezielte Behandlung mit Keratin ist jedoch aufwendig und vor allem zeitraubend. Bis zu drei Stunden kann es dauern, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Die Friseurin wäscht die Haare und föhnt sie dann trocken. Anschließend trägt sie Strähne für Strähne das Keratin auf, bevor sie erneut die Haare föhnt. Erst danach erfolgt das Glätten der einzelnen Strähnen mit dem Glätteisen. Diese Methode ist haarschonender, jedoch wäscht sich das Keratin bei jeder Haarwäsche nach und nach heraus.

Fazit

Hair-Rebonding ist für viele Frauen mit krausen oder stark gelockten Haaren die Möglichkeit, die Haare glatt zu tragen. Günstig ist das Verfahren leider nicht, denn eine Erstbehandlung kostet bis zu 200,- Euro. Die Preise hängen immer von der Länge der Haare ab und wie lange eine Behandlung dauert. Dazu kommt, dass der Ansatz alle vier bis sechs Monate eine Nachbehandlung braucht, damit die Struktur der Haare wieder stimmt.

Titelbild: @ depositphotos.com / Subbotina

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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