Ist die Dauerwelle noch zeitgemäß

Ist die Dauerwelle noch zeitgemäß?

Dauerwelle

In den 1970er und 1980er Jahren gehörte die Dauerwelle zu den Modefrisuren. Kaum eine Frau (und auch nicht wenige Männer) ließen sich die kleinen Locken legen und fühlten sich damit perfekt frisiert. In den 1990er Jahren kam die klassische Dauerwelle nach und nach aus der Mode und es gab Frisöre, die weigerten sich, eine Dauerwelle anzubieten. Heute ist die dauerhafte Welle für die Haare endlich wieder da, aber ganz anders, als viele sie vielleicht in Erinnerung haben.

Keine kleinen Locken mehr

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Das Geheimnis einer Dauerwelle liegt in der Wickeltechnik. So bestimmt die Wickelung, wie die Haare später fallen. Wo soll der Scheitel sein und in welche Richtung soll das Haar fallen? Jede Dauerwelle ist bis heute individuell. Das gilt auch für die sogenannte Torsion, die Drehung der Haare. Stimmt diese Torsion nicht, gelingt auch die Dauerwelle nicht. Das ist wie bei einem Schlauch, der entgegen seiner Drehrichtung aufgerollt wird: Er bekommt einen unschönen Knick. Mit einer falsch gedrehten Dauerwelle ist es ganz ähnlich. Auch das hat die Dauerwelle von damals und von heute gemeinsam. Was sie unterscheidet, ist die Größe der Locken, denn kleine Kringellocken sind aus der Mode gekommen. Heute gibt es großzügige Locken und weiche Wellen, die Dauerwelle ist endlich flexibel.

Viel Chemie

Es wird vielleicht viele enttäuschen, aber die Chemie ist der Dauerwelle leider bis heute erhalten geblieben. Durch die chemischen Mittel für die Haarbehandlung lassen sich die sogenannten Bindeglieder leichter aus dem Haar lösen. Das Haar gibt seinen natürlichen Widerstand auf und lässt sich anschließend in jede beliebige Form frisieren. Je größer dabei die Wickler ausfallen, umso größer sind auch die Locken. Die Fixierung, die auf die Haare kommt, versiegelt die Haarstruktur und das macht es möglich, die Haare über Wochen nach Wunsch zu frisieren. Die Haare müssen jedoch gewisse Voraussetzungen mitbringen, beispielsweise eine möglichst einheitliche Haarstruktur. Damit die Dauerwelle gelingt, muss das Haar gesund und unbehandelt sein. Haare, die blondiert oder heller gefärbt sind, kommen nicht infrage. Besonders schwierig sind Haare mit Strähnchen, denn hier hat das Haar zwei unterschiedliche Strukturen.

Die neue Dauerwelle

Viel Volumen im Ansatz – das war vor 40 Jahren bei jeder Dauerwelle normal. Durch die Wicklung waren die Haare schon kurz nach dem Ansatz stark gekrümmt und standen von der Kopfhaut ab. So kraus sind die Haare in der Natur nur selten, daher sah die alte Dauerwelle künstlich aus. Die sanften Locken und Wellen der modernen Dauerwelle sehen hingegen natürlich aus, denn Naturlocken sind am Ansatz eher flach. Mit neuen Pflegeprodukten bleibt die neue Dauerwelle lange erhalten und macht damit ihrem Namen alle Ehre.

Fazit

Damals wie heute stellen sich Frauen die Frage: Ist eine Dauerwelle eigentlich schädlich? Die Antwort lautet eher nein, denn viel schädlicher als Blondieren oder Färben ist die Dauerwelle auch nicht. Bei einer Selbstanwendung ist aber Vorsicht geboten, denn es kann durchaus zu Schäden am Haar kommen. Deswegen raten wir zu einer professionellen Beratung und Umsetzung, um bestmögliche und haarschonende Ergebnisse zu erzielen.

Die neue Welle hat viele Vorteile, die die klassische Dauerwelle nicht hatte. So ist es möglich, die Frisur mit dem Föhn zu stylen, sie auf eine Rundbürste * zu drehen oder einen Lockenstab * zu nutzen. Deswegen raten wir zu einer professionellen Beratung und Umsetzung, um bestmögliche und haarschonende Ergebnisse zu erzielen. Auf diese Weise kommt viel Volumen in die Frisur und die Haare sehen immer wieder anders aus.

Titelbild: @ depositphotos.com / SvetlanaFedoseeva


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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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