So gelingt es, die Haare zu färben, ohne sie zu ruinieren

So gelingt es, die Haare zu färben, ohne sie zu ruinieren

Haare färben

Wer seinen Typ verändern will, kann seine Garderobe austauschen oder sich die Haare färben. An neuen Haarfarben mangelt es nicht, denn die Auswahl ist mehr als groß. Die Haare zu Hause färben spart eine Menge Geld, aber es kann auch eine Menge schiefgehen. Nicht selten endet der Versuch, die Haare zu färben, mit einem Fiasko. Die Haare fallen gleich büschelweise aus, das Haar wirkt stumpf und sieht alles andere als gesund aus. Wie kann es gelingen, die Haare zu färben, ohne sie gleich zu ruinieren?

Eine Prozedur für die Haare

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Eine neue Haarfarbe macht zwar Spaß, aber für die Haare und die Kopfhaut bedeutet es Stress pur. Daher sollte zwischen zwei Färbungen eine lange Pause liegen, damit die Haare und die Kopfhaut sich wieder erholen können. Grundsätzlich gilt aber: Je kürzer die Haare sind und je öfter der Friseur sie schneidet, umso häufiger dürfen sie mit Farbe in Berührung kommen. Eine andere Problemzone ist die Kopfhaut, die bei vielen Färbungen arg betroffen ist, vor allem Blondierungen setzen der empfindlichen Kopfhaut sehr zu. Deshalb ist diese Form der Färbung nur bei richtig kurzen Haarschnitten zu empfehlen.

Was passiert bei einer Färbung?

Vereinfacht gesagt koppeln bei einer Coloration Farbstoffe durch einen chemischen Prozess an bestimmte Aminosäuren im Haar an. Die obere Schicht der Haare wird aufgebrochen und die Farbpigmente dringen in diese Schutzschicht ein. Damit sich diese Schutzschicht wieder ausreichend regenerieren kann, dauert es mindestens sechs Wochen. Dieser Zeitraum sollte dementsprechend zwischen zwei Haarfärbungen liegen. Der Vorteil einer Coloration ist, dass sie lange hält, das Färben der Haare ist ebenfalls so beliebt, weil es die Haare bis zu zwei Nuancen heller macht. Sollte die Farbe nur wenige Haarwäschen aushalten, ist das ein sicheres Zeichen, dass Haare und Kopfhaut dringend eine Pause benötigen. Wer dieses Zeichen ignoriert, schädigt seine Haare nachhaltig.

Ist Blondieren zu empfehlen?

Echte Blondinen haben gut lachen, denn sie müssen nicht zu Wasserstoffperoxid und Ammoniak greifen, um gut auszusehen. Alle, die blond sein möchten, sollten sich darüber im Klaren sein, dass Blondieren kein Spaß ist, sondern je nach Zusammensetzung und Produkt eine Tortur bedeuten kann. Der Cocktail aus unterschiedlichen Chemikalien bricht die Struktur der Haare auf und entzieht ihnen alle Farbpigmente. Beim Blondieren sollten mehr als sechs Wochen vergehen, bevor die Farbe erneuert wird. Besser ist es, die Haare nicht noch einmal komplett zu blondieren, sondern nur die Ansätze nachzufärben. Das Gleiche gilt auch für lange Haare. Hier ist es zu empfehlen, mit einigen blonden Strähnen für Highlights zu sorgen, denn das ist gesünder für die Haare.

Fazit

Wenn es besonders sanft sein soll, ist eine Tönung zu empfehlen. Eine Haartönung wäscht sich nach fünf bis sechs Haarwäschen wieder aus und die Haare behalten ihren gesunden Schimmer. Anders als eine Färbung oder eine Blondierung, dringt eine Tönung nicht in die Haare ein. Sie ummanteln die Haare vielmehr und ist daher nur oberflächlich. Da die Farbe die Haare nicht aufbricht und in die einzelnen Haare eindringt, darf eine Tönung auch alle vier Wochen erneuert werden.

Titelbild: @ depositphotos.com / Sofia_Zhuravets


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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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